<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Text ohne Reiter - Die Innsbrucker Lesebühne</title>
	<atom:link href="http://textohnereiter.lima-city.de/wordpress/?feed=rss2" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://textohnereiter.lima-city.de/wordpress</link>
	<description>Performanz seit 2007</description>
	<lastBuildDate>Thu, 19 Apr 2012 14:08:27 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.1.2</generator>
		<item>
		<title>T.o.R. am DO 10.5. mit Remo Rickenbacher</title>
		<link>http://textohnereiter.lima-city.de/wordpress/?p=416</link>
		<comments>http://textohnereiter.lima-city.de/wordpress/?p=416#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 19 Apr 2012 14:05:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>textohnereiter</dc:creator>
				<category><![CDATA[2012]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Vorankündigung]]></category>
		<category><![CDATA[Remo Rickenbacher]]></category>
		<category><![CDATA[Schweiz]]></category>
		<category><![CDATA[Thun]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://textohnereiter.lima-city.de/wordpress/?p=416</guid>
		<description><![CDATA[Jaja, Mai, Wonnemonat, beste Zeit, den Bialbero die Casorzo zu besuchen: Kommt uns nicht mit diesem Unsinn. Den Ihr liebstes sinnverarbeitendes soziales Funktionssystem, oder wie andere auch sagen: Text ohne Reiter, die theoretischste der praktizierenden Lesebühnen Innsbrucks, öffnet ihre Pforten &#8230; <a href="http://textohnereiter.lima-city.de/wordpress/?p=416">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.remolution.ch/biographiepresse/"><img alt="Remo Rickenbacher" src="http://www.remolution.ch/wp-content/uploads/2011/08/IMG_0462-e1313437520729.jpg" title="Remo Rickenbacher" width="300" /></a></p>
<p>Jaja, Mai, Wonnemonat, beste Zeit, den <a href="http://www.casorzodoc.it/bialbero.htm">Bialbero die Casorzo</a> zu besuchen: Kommt uns nicht mit diesem Unsinn. Den Ihr liebstes sinnverarbeitendes soziales Funktionssystem, oder wie andere auch sagen: <em>Text ohne Reite</em>r, die theoretischste der praktizierenden Lesebühnen Innsbrucks, öffnet ihre Pforten bzw. jene des <a href="http://www.cafe-moustache.at"><em>Moustache</em></a> natürlich auch im Blumenmond so sperrangelweit wie eine Rettungsgasse.</p>
<p>Neben den hauptamtlichen Eisheiligen und <em>T.o.R.</em>-Stamm-Autoren <em>Abermann, Fritz, Koschuh</em> und <em>Prosser</em>, die in ihren schönsten Erstkommunionsanzügen mit frisch gepflückten Texten aufwarten werden, ist diesmal als Gaststarleser <a href="http://www.remolution.ch"><em>Remo Rickenbacher</em></a> aus dem von der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Aare">Limmat</a> durchflossenen Thun geladen. Über dessen Leben und Werk informiert diejenigen, die seinen schon jetzt legendären Auftritt neulich beim Bäckerei Poetry Slam verpasst haben, wie alle anderen auch seine oben bereits und hier noch einmal verlinkte <a href="http://www.remolution.ch">Website</a>, die auch Unbewegtbilder, Ton- und Videoaufnahmen bereitstellt. Besonders hervorgehoben sei, dass <em>Rickenbacher</em> ein Spezialist auf dem Gebiet der <a href="http://www.remolution.ch/wp-content/uploads/2012/02/Karaoke-f%C3%BCr-Schw%C3%A4tzer-und-Ketzer-Kultur-Diverses-thunertagblatt.ch_.pdf">Optimalitätstheorie am Phonologie-<br />
Morphologie-Syntax-Interface der slawischen Sprachen</a> ist, was ihn wie geschaffen für unsere <a href="http://textohnereiter.lima-city.de/wordpress/?p=390">bekanntermaßen</a> der Linguistik gegenüber sehr aufgeschlossene Veranstaltungsreihe macht.</p>
<p>Von statten gehen wird der ganze Zauber am <em>Donnerstag, den 10. Mai 2012 pünklich um 20:00 Uhr </em>, bliebt also nur noch zu erwähnen, dass die üblichen Naturkonstanten wie <em>Open Mic</em> für 2×5 Minuten für Textvortragswillige aus dem Publikum sowie freie Platzwahl bestehen bleiben.</p>
<p><em>Kurzzusammenfassung ohne Epiphyten</em>:<br />
Do 10.5. 20:ooh <a href="http://www.cafe-moustache.at">Moustache</a>: T.o.R. mit <a href="http://www.remolution.ch">Remo Rickenbacher</a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://textohnereiter.lima-city.de/wordpress/?feed=rss2&#038;p=416</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Das war T.o.R. im April mit Jana Klar</title>
		<link>http://textohnereiter.lima-city.de/wordpress/?p=411</link>
		<comments>http://textohnereiter.lima-city.de/wordpress/?p=411#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 19 Apr 2012 12:52:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>textohnereiter</dc:creator>
				<category><![CDATA[2012]]></category>
		<category><![CDATA[Nachbericht]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[Biel]]></category>
		<category><![CDATA[Jana Klar]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://textohnereiter.lima-city.de/wordpress/?p=411</guid>
		<description><![CDATA[Da unser ansonsten und neuerdings stets fleißiger Nachberichts-Schreiber Robert Prosser seine Muay-Thai-Karriere vorantreiben musste und insofern für den April-Termin der nach den kleinen Strolchen sympathischsten Rasselbande oder wie andere auch sagen: von Text ohne Reiter, der längstdienenden Lesebühne Innsbrucks, unabkömmlich &#8230; <a href="http://textohnereiter.lima-city.de/wordpress/?p=411">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Da unser ansonsten und neuerdings stets fleißiger Nachberichts-Schreiber <em>Robert Prosser</em> seine Muay-Thai-Karriere vorantreiben musste und insofern für den April-Termin der nach den kleinen Strolchen sympathischsten Rasselbande oder wie andere auch sagen: von <em>Text ohne Reiter</em>, der längstdienenden Lesebühne Innsbrucks, unabkömmlich war, muss mit dem alten anonym fürs Kollektiv sprechenden Nachberichtsschreiber vorlieb genommen werden.</p>
<p><a href="http://www.ipernity.com/doc/textohnereiter/12548483"><img title="Jana Klar und Stefan Abermann" alt="Jana Klar und Stefan Abermann" src="http://u1.ipernity.com/22/84/83/12548483.c889d374.240.jpg" height="180" width="240" /></a></p>
<p>Auch wenn also <em>Robert Prosser</em> naturgemäß schmerzlich vermisst wurde, musste trotzdem nicht mit schlechten Texten und ebensolchen Performanzen vorlieb genommen werden, denn ganz im Gegenteil warteten die verbliebenen <em>T.o.R.</em>-Stammautoren <em>Stefan Abermann</em>, <em>Martin Fritz</em> sowie <em>Markus Koschuh</em> im knüppelvollen <a href="http://www.cafe-moustache.at"><em>Moustache</em></a> mit einem Themenmix auf, der einer Salzgebäckmischungspackung auch nicht schlecht angestanden hätte und der formal auch noch so elegant und vielfältig umgesetzt war wie der <a href="http://www.wired.com/wiredscience/2012/04/hyrax-song-complexity">Gesang von Klippschliefern</a>.</p>
<p>Konkret wurden so die dank Tonmeister Guggi bei der <a href="http://www.ipernity.com/tag/textohnereiter/keyword/1102986">Musikatur</a> gepflanzen Früchte noch einmal geerntet, durch den Fleischwolf gedreht und präsentiert, die aus einer Zugreise ins Herz der Finsternis, also Attnang-Puchheim, und einer sicheren Reise durch die Nacht inklusive rauschaftem Vergleich zwischen <em>Abermann</em> und einem Pony bestanden, sämtliche zur Gemeinderatswahl stehenden Listen gleichermaßen abgewatscht, ein Gangster-Rap aus dem Herzen der deepsten Hood Innsbrucks, Wilten West, kredenzt und die von einem Psychologenteam betreuten <a href="http://www.ipernity.com/tag/textohnereiter/keyword/1103010">Weiterdichtungen des Innsbruck-liest-Buchs</a> präsentiert.</p>
<p>Das wäre aber alles noch nichts gewesen, hätte nicht die schokoummantelte Rosine in der Knabbergebäcksmischung, die <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Darla_Hood">Darla</a> unserer Gang oder mit weniger blumigen oder wenig blumigeren Worten: die Gastleserin des Abends <a href="http://klardichten.com"><em>Jana Klar</em></a> aus dem von der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Sch%C3%BCss">Sihl</a> durchflossenen Städtchen Biel ihr Werk und ihren Beitrag dargeboten, was unter anderem in einer Jan-Delay-Variation, der Weltpremiere einer Animationsfilms-Alpha-Version und einer Erzählung über die vielleicht sympathischste Genussmitteln wie altersinadäquater Bekleidung zugeneigte Berliner Großmutter resultierte, was die Mäuler des zahlreich erschienenen Publikums offen stehen ließ wie eine Rettungsgasse.</p>
<p><a href="http://www.ipernity.com/doc/textohnereiter/12548500"><img title="Jana Klar" alt="Jana Klar" src="http://u1.ipernity.com/22/85/00/12548500.45a68dee.240.jpg" height="180" width="240" /></a></p>
<p>Was sonst der Sensationen noch vieles mehr war, verraten wir an dieser Stelle gar nicht, damit ihr nicht beim nächsten Mal denkt, dass ihr es hinterher soundso wieder alles erzählt bekommen haben werdet wenn es vorbei gewesen sein wird.</p>
<p>Bleiben nur mehr die Standards zu sagen: Noch mehr Fotos gibt es <a href="http://www.ipernity.com/tag/textohnereiter/keyword/102985">hier</a> und wir freuen uns schon aufs nächste <em>T.o.R.</em>, denn da begrüßen wir den <a href="http://www.remolution.ch/thuner-slam-das-original"> Original Cablecom-Modem-Zerstörer</a> <a href="http://www.remolution.ch"><em>Remo Rickenbacher</em></a> aus dem schönen Thun.</p>
<p><a href="http://www.ipernity.com/doc/textohnereiter/12548498"><img title="Markus Koschuh freut sich schon aufs naechste T.o.R. am 10. Mai mit Remo Rickenbacherh" alt="Markus Koschuh freut sich schon aufs naechste T.o.R. am 10. Mai mit Remo Rickenbacher" src="http://u1.ipernity.com/22/84/98/12548498.365ff99e.240.jpg" height="180" width="240" /></a></p>
<p><em>Aus dem Haupttext outgesourcte Infobox ohne blöden Titel wie z.B. &#8220;Wissen&#8221;</em>:<br />
Nächstes T.o.R.: mit <a href="http://www.remolution.ch">Remo Rickenbacher</a>, am Do. 10. Mai im <a href="http://www.cafe-moustache.at">Moustache</a>, um 20 Uhr</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://textohnereiter.lima-city.de/wordpress/?feed=rss2&#038;p=411</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>T.o.R. am Do 12.4. mit Jana Klar</title>
		<link>http://textohnereiter.lima-city.de/wordpress/?p=390</link>
		<comments>http://textohnereiter.lima-city.de/wordpress/?p=390#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 27 Mar 2012 10:05:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>textohnereiter</dc:creator>
				<category><![CDATA[2012]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Vorankündigung]]></category>
		<category><![CDATA[Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[Biel]]></category>
		<category><![CDATA[innsbruck]]></category>
		<category><![CDATA[Jana Klar]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://textohnereiter.lima-city.de/wordpress/?p=390</guid>
		<description><![CDATA[Jetzt ist auch schon wieder die Zeit, wo wir von Text ohne Reiter beim ersten Erspähen des Falkners mit großer Überzeugung ausrufen: &#8220;Es herbstelt!&#8221; Aber auch abgesehen von hermetischen Bemerkungen zur Jahreszeit (wie sie in unserem Alter eben nie ausbleiben) &#8230; <a href="http://textohnereiter.lima-city.de/wordpress/?p=390">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://klardichten.com/foto/"><img alt="jana klar (c) Hendrik Schneller" src="http://klardichten.files.wordpress.com/2011/09/bmg-_47573.jpg" title="jana klar (c) Hendrik Schneller" width="300" /></a></p>
<p>Jetzt ist auch schon wieder die Zeit, wo wir von <em>Text ohne Reiter</em> beim ersten Erspähen des <a href="http://www.sagen.at/texte/sagen/oesterreich/tirol/innsbruck/ausaperungsfiguren.htm">Falkner</a>s mit großer Überzeugung ausrufen: &#8220;Es herbstelt!&#8221;</p>
<p>Aber auch abgesehen von hermetischen Bemerkungen zur Jahreszeit (wie sie in unserem Alter eben nie ausbleiben) hat die insider-joke-freieste und doch sprachwissenschaftsbegeistertste Unterhaltungsliteraturveranstaltungsreihe südlich der Benrather Linie, oder wie andere eben auch sagen: <em>Text ohne Reiter</em>, die Innsbrucker Lesebühne, viel zu sagen. Im Speziellen nämlich ist die ebenfalls zur Jahreszeit passende frohe Kunde kundzutun, dass unser nächster Auftritt naht wie ein Verb dem Substantiv-Objekt in einer Figura Etymologica: Schon am <em>Donnerstag, den 12. April 2012 um 20:00 Uhr </em> wie stets im Ostflügel des <a href="http://www.cafe-moustache.at">Moustache</a> werden die sachverständigen Stamm-<em>T.o.R.</em>-Autoren <em>Abermann</em>, <em>Fritz</em>, <em>Koschuh</em> und <em>Prosser</em> glänzen wie die Ostereier im Nest.</p>
<p>Aber damit nicht genug: Henne im Korb (um das mit Abstand verkorkteste Sprachbild aller <em>T.o.R.</em>-Ankündigungen <em>ever</em> zu benützen, das sogar noch kaputter ist als eine Hexe, die in tausend Hautscherben zerspringt) wird niemand anders als Gastleserin <a href="http://klardichten.com/about"><em>Jana Klar</em></a> sein. Über Leben und Werk der amtierenden ZDF-Kultur-Poetry-Slam-Siegerin sowie Berlinerin, die verwirrenderweise derzeit im um nur wenige Buchstaben anderen Biel lebt, informiert inklusive Textproben, Videos und allem Schnickschnack deren wunderbare <a href="http://klardichten.com">Website</a>. </p>
<p>Bleibt, um den Rahmen dieser Arbeit nicht zu sprengen, also nur noch zu erwähnen, dass die üblichen (Achtung: Gebrauchtkraftfahrzeugshändlervokabular!) Extras wie <em>Open Mic</em> für 2×5 Minuten für alle Textvortragswillige aus dem Publikum sowie unfassbar pingelig pünktliche Beginnzeit und außerdem freie Sitzplatzwahl beim guten Alten bleiben.</p>
<p><em>Frohe Kurzfakten für die Fastenzeit</em>:<br />
DO 12.04.2012 20:00 Uhr im Moustache: T.o.R. mit Jana Klar</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://textohnereiter.lima-city.de/wordpress/?feed=rss2&#038;p=390</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Geschrammelte Performanz männlicher Schönheit: Das war T.o.R. im März</title>
		<link>http://textohnereiter.lima-city.de/wordpress/?p=377</link>
		<comments>http://textohnereiter.lima-city.de/wordpress/?p=377#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 14 Mar 2012 13:49:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>textohnereiter</dc:creator>
				<category><![CDATA[2012]]></category>
		<category><![CDATA[Nachbericht]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[innsbruck]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Marc Carnal]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://textohnereiter.lima-city.de/wordpress/?p=377</guid>
		<description><![CDATA[Die just auf 08. März fallende Ehrenfeier der Weiblichkeit, diesen Bastard aus Valentins- und Muttertag, beging die innerhalb der rauen, dem Bauerntum verpflichteten Felsenwelten des Tiroler Alpbollwerks erstaunlich charmante Lesebühne Text ohne Reiter dem Anlass entsprechend: Es war ein Schaulaufen &#8230; <a href="http://textohnereiter.lima-city.de/wordpress/?p=377">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die just auf 08. März fallende Ehrenfeier der Weiblichkeit, diesen Bastard aus Valentins- und Muttertag, beging die innerhalb der rauen, dem Bauerntum verpflichteten Felsenwelten des Tiroler Alpbollwerks erstaunlich charmante Lesebühne <em>Text ohne Reiter</em> dem Anlass entsprechend: Es war ein Schaulaufen versprachlicht verschenkter Handküsschen und Pralinenschachteln, ein Galan nach dem andren marschierte gockelgleich vors Mic, um das Publikum des <a href="http://www.cafe-moustache.at"><em>Moustache</em></a> zu bezirzen, wobei ungeklärt bleibt, ob die Abwesenheit von <em>Markus Koschuh</em>, der unweit einen neuerlich gefeierten Kabarettauftritt absolvierte, von Vor- oder Nachteil war.</p>
<p><a href="http://www.ipernity.com/doc/textohnereiter/12350006"><img title="IMG 7049" alt="IMG 7049" src="http://u1.ipernity.com/21/00/06/12350006.8443979e.240.jpg" height="180" width="240" /></a></p>
<p>Als oberster Charmebolzen bezauberte Wiens schönster Mann, der Hans Moser unsrer digitalen Generation: <em>Marc Carnal</em>. Dieser hat doch tatsächlich bereits mit Österreichs Männertraum und Beispiel angewandten Feminismus‘, nein nicht Lotte Tobisch, sondern mit der Jazz Gitti getanzt, bzw. sie nicht unähnlich eines hübsch herausgeputzten Satelliten umrundet, das Lesebühnen-Personal freute sich ob der Ehre daher schier rauschselig, es müssen vormalige, nunmehr in Menschengestalt inkarnierte Rebläuse gewesen sein, die auf dem Wettsofa saßen, glücklich wie Honigkuchenponys, gebacken aus <a href="http://fm4.orf.at/marccarnal">Eier, Butter, Bier</a>, sich ob der vorgetragenen, den Heurigen-Stanzeln Transdanubiens alle Ehr‘ erweisenden Reimgesängen, Bänkelliedern und prosaischen Erörterungen aufgefundener Einkaufslisten höchst amüsierend. <em>Carnal</em> las vom kotzenden, den Abort besudelnden Suppenkasperl, der gesundheitlichen Bedeutung des Apfels (u. a. Trinkst du Apfelsaft statt Branntwein, braucht der Arzt ein zweites Standbein), offenbarte die Knechtschaft, unter welcher schöne Menschen mit ihren güldenen Locken und dem satten Königsblau ihrer Augen zu leiden haben und brachte als Zugabe sogar eine dem höfischen Minnesang-Ideal durchaus entsprechende höfliche Version des Battle-Raps dar.</p>
<p><a href="http://www.ipernity.com/doc/textohnereiter/12350007"><img title="IMG 7054" alt="IMG 7054" src="http://u1.ipernity.com/21/00/07/12350007.9e2ec69e.240.jpg" height="180" width="240" /></a></p>
<p><em>Stefan Abermann</em>, endlich gesundet und nach der erzwungenen Pause unruhig im Backstageraum scharrend, malte jenen Punkt, der am Ultraschallbild einen Embryo verrät, zum pointilistischen Kunstwerk aus, spannte einen berührenden Bogen vom Betrachten des Fotos bis hin zu jenen pubertär hormonellen Schwankungen, denen dieser Punkt in einigen Jahren, wenn wir unsere Literatur-Show schon längst im Wiener Burgtheater oder zumindest auf der Festung Kufstein abziehen, ausgesetzt sein wird, und erkannte in eben diesem unscheinbaren Punkt einen Lebensinhalt, dessen Bedeutung etwa die Punktewertung des Slams nie erreichen wird können. Abermann blieb diesem Thema, nämlich den Zwängen und Freuden der Pubertät, in gewisser Hinsicht treu und las später vom Wert Youporns, dem Heiligen Gral der Hormongepeinigten, welcher endlich die Aufklärung vonseiten frigider Biologielehrerinnen erübrigt und somit auch vergangene abermann’sche Vorstellungen beseitigt, die in all ihrer anatomischen Schrecklichkeit einen Spermatunnel bis ins Gehirn der Frau inkludierten, aber gut, jetzt schafft das WWW Gleichheit und auf der gemeinsamen Wissensbasis von DP, Creampie, Bukkake und BDSM verliert auch allererster Blümchensex seine furchteinflößende Aura und kann sogar richtig geil werden.</p>
<p><em>Robert Prosser</em> trug die Geschichte eines alten Schauspielers vor, der, ebenso hässlich wie konzentriert seiner Rolle als Richard dem III verfallen, Shakespeares Geistern folgt, herzkrank die Tätowierungen auf seinem Oberkörper zum Sprechen bringt und sich im Verlauf der Geschichte als Freak entpuppt, dessen Mark vor lauter Leidenschaft und Hingabe unter der Griffelspitze des toten Dichters vibriert. Als zweiter Text folgte Prosser’s verschriftlichter, liebster Trunk, nämlich über „Sex im Wald“ zu rhythmisieren, eine Verfilmung dieser Wälzereien zweier Menschen im gefallenen Herbstlaub, nah am Bachufer, würde auf einschlägigen Internetportalen vermutlich zum dauernd beklickten, befappten Publikumsrenner avancieren.</p>
<p><em>Martin Fritz</em>, der Radikalstifter zum Metaquadrat, begann seinen Auftritt mit: &#8220;So bin ich also Lesebühnenautor geworden“, er malte uns Performanz-Schrammlern Gefühlswelten ins Innere, die sich ums Saufen und Rumhuren drehten und erzählte vom Leben der Bühnenpoeten, dieser lichtscheuen Trunkenbolden mit stumpfsinnigen Texten, einzig mit Schnäpsen aufrecht zu halten erfüllen wir, „das One-Trick-Pony der Unterhaltungsindustrie“, unsre schmutzige Pflicht. Weiters folgten die zehn besten Ecken Innsbrucks zum Rumstehen, irgendwo heulte ein Wolf, und Fritz las einen Text über eine junge Frau und ihren E-Mail Entwurf, welcher die Bronzezeit und deren damalige lukullisch leckere Pizzen, dank Blasebalg in Höhlen gezaubert, und den Geist, der den Mauszeiger bewegt, streifte.</p>
<p>Zu guter Letzt kam sogar noch <em>Markus Koschuh</em>, stürmte von der Kabarettbühne, den Zugabenapplaus noch im Rücken, ins Moustache und während draußen vorm Lokal  mit entzündeten Fackeln bewehrte Agrarier warteten, die Spitzen ihrer Mistgabeln bedrohlich an den Fensterscheiben kratzten, las er als Abschluss unsres literarisch-reimfrohen Märzenbechers eine Erörterung zu <em>Martin Fritz</em> vor, dem Rain Man des beginnenden 21. Jahrhunderts, und führte damit Lesebühne und Internationalen Frauentag einem gelungenen Happy-End zu, das Schaulaufen der Gockelgalane fand im Gegensatz zur trinkfreudigen Nacht ein Ende, doch bereits am <em>12. April 2012</em> wird ein neuerlicher Reigen eröffnet, und zwar mit SpokenWord Maestra <a href="http://klardichten.com"><em>Jana Klar</em></a>.</p>
<p><a href="http://www.ipernity.com/doc/textohnereiter/12350013"><img title="Die übliche Verbeugung" alt="Die übliche Verbeugung" src="http://u1.ipernity.com/21/00/13/12350013.c8d266cb.240.jpg" height="180" width="240" /></a></p>
<p><em>Fastfacts, ins angeduselte Heurigen-Schunkeln nachgereicht</em>:<br />
Nächstes T.o.R.: mit Jana Klar, am Do. 12. April im Moustrache, um 20 Uhr</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://textohnereiter.lima-city.de/wordpress/?feed=rss2&#038;p=377</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Die kommenden Aufstände bis zur Sommerpause</title>
		<link>http://textohnereiter.lima-city.de/wordpress/?p=374</link>
		<comments>http://textohnereiter.lima-city.de/wordpress/?p=374#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 14 Mar 2012 10:06:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>textohnereiter</dc:creator>
				<category><![CDATA[2012]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Vorankündigung]]></category>
		<category><![CDATA[50]]></category>
		<category><![CDATA[Flyer]]></category>
		<category><![CDATA[innsbruck]]></category>
		<category><![CDATA[Jana Klar]]></category>
		<category><![CDATA[Jubiläum]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Remo Rickenbacher]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://textohnereiter.lima-city.de/wordpress/?p=374</guid>
		<description><![CDATA[Während draußen schon die ersten Sonnenstrahlen die Katzen auf die Blechdächer treiben, denkt das Herz der Finsternis, oder wie andere auch sagen: Text ohne Reiter, die Innsbrucker Lesebühne, schon daran, was wir nach dem nächsten Sommer getan haben werden. Kurz &#8230; <a href="http://textohnereiter.lima-city.de/wordpress/?p=374">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Während draußen schon die ersten Sonnenstrahlen die Katzen auf die Blechdächer treiben, denkt das Herz der Finsternis, oder wie andere auch sagen: <em>Text ohne Reiter</em>, die Innsbrucker Lesebühne, schon  daran, was wir nach dem nächsten Sommer getan haben werden. Kurz gefasst sind dies viele schöne Auftritte mit vielen schönen und erbaulichen Gästen und genauer ist dies hier nachzulesen:</p>
<p><a href="http://www.ipernity.com/doc/textohnereiter/12364561"><img title="t.o.r. flyer frühling/sommer 2012<br />
T.o.R.-Logo (c) Pascal-Anne Lavallée Layout (c) Carmen Sulzenbacher" alt="t.o.r. flyer frühling/sommer 2012<br />
T.o.R.-Logo (c) Pascal-Anne Lavallée Layout (c) Carmen Sulzenbacher" src="http://u1.ipernity.com/21/45/61/12364561.ece0b72a.560.jpg" height="560" width="396" /></a></p>
<p>* DO 12.04.12 mit <a href="http://klardichten.com">Jana Klar</a> (Berlin/Biel)<br />
* DO 10.05.12 mit <a href="http://www.remolution.ch">Remo Rickenbacher</a> (Thun)<br />
* DO 14.06.12 50. T.o.R. Jubiläum-Best-Of mit Überraschungsgast</p>
<p>Unser Dank gilt naturgemäß und wie immer <em>Carmen Sulzenbacher</em> fürs Layout des Flyers.</p>
<p>Die ganzen Details, Credits und Co kommen dann noch just in time auf allen magischen Kanälen auf euch zu und ihr hoffentlich zu diesen erquicklichen Anlässen alle ins <a href="http://www.cafe-moustache.at"><em>Moustache</em></a>.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://textohnereiter.lima-city.de/wordpress/?feed=rss2&#038;p=374</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>T.o.r. am DO 8.3. mit Marc Carnal</title>
		<link>http://textohnereiter.lima-city.de/wordpress/?p=367</link>
		<comments>http://textohnereiter.lima-city.de/wordpress/?p=367#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 15 Feb 2012 15:42:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>textohnereiter</dc:creator>
				<category><![CDATA[2012]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Vorankündigung]]></category>
		<category><![CDATA[FM4]]></category>
		<category><![CDATA[Marc Carnal]]></category>
		<category><![CDATA[wien]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://textohnereiter.lima-city.de/wordpress/?p=367</guid>
		<description><![CDATA[Text ohne Reiter, für &#8220;viele&#8221; (Namen geändert, aber der Redaktion bekannt) ja der einzige Grund, nicht nur ununterbrochen Katzenbilder im Internet anzuschauen, sondern auch mal vor die Tür und ins Moustache zu gehen, oder wie andere auch sagen: die erste &#8230; <a href="http://textohnereiter.lima-city.de/wordpress/?p=367">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.cafeschmidhansl.at/index.php?id_artikel=56&#038;knil="><img alt="marc carnal (c) cafe schmidhansl" src="http://www.cafeschmidhansl.at/images/artikel/xmarc1.jpg.pagespeed.ic.DbHEDFtAjM.jpg" title="marc carnal (c) cafe schmidhansl" width="300" /></a></p>
<p><em>Text ohne Reiter</em>, für &#8220;viele&#8221; (Namen geändert, aber der Redaktion bekannt) ja der einzige Grund, nicht nur ununterbrochen <a href="http://i1112.photobucket.com/albums/k497/animalsbeingdicks/abd-201-1.gif">Katzenbilder</a> im Internet anzuschauen, sondern auch mal vor die Tür und ins <a href="http://www.cafe-moustache.at">Moustache</a> zu gehen, oder wie andere auch sagen: die erste und einzige Lesebühne Innsbrucks, <em>Text ohne Reiter</em> jedenfalls startet in den Frühling, ins Sommersemester und durch <a href="http://s3-ak.buzzfed.com/static/enhanced/terminal05/2011/12/15/15/enhanced-buzz-11623-1323979221-162.jpg">wie eine junge Katze in den Tag</a> und lädt hiermit ganz herzlich ein, sich am Donnerstag, den 8. März 2012 um 20:00 Uhr <a href="http://s3-ak.buzzfed.com/static/enhanced/web05/2011/12/13/14/enhanced-buzz-26828-1323804233-37.jpg">dazuzugesellen</a>, wenn die Herren hauptamtlichen <em>T.o.R.</em>-Autoren, nämlich <em>Abermann</em>, <em>Fritz</em>, <em>Koschuh</em> und <em>Prosser</em> erneut Performanzliteratur performen wie ein <a href="http://s3-ak.buzzfed.com/static/enhanced/web05/2011/12/14/11/enhanced-buzz-9997-1323881000-27.jpg">pleonastisches Hendiadyoin</a>.</p>
<p>Damit der Sensationen nicht genug: Als Gastleser begrüßen wir diesmal <a href="http://carnal.at/"><em>Marc Carnal</em></a>. Dieser ausgesucht höfliche junge Mann ist soundso und längst bekannt aus <a href="http://fm4.orf.at/marccarnal">Funk</a> und <a href="http://okto.tv/rontyler">Fernsehen</a>, sowie als Stammgast des <a href="http://www.cafeschmidhansl.at/index.php?id_artikel=56&#038;knil=">Konzertcafés Schmid Hansl</a> und darf mit einigem Fug und Recht als eine Art Mischung aus Peter Alexander der heutigen Generation und Tiger, der durch einen brennenden Reifen springt, bezeichnet werden. Carnal führte als Radiojournalist für den FM4-Musik-Abspielsender FM4 nicht nur Tagebuch über ein Jahr des Verzichts, sondern verfertigt unter dem schönen Übertitel &#8220;<em>Eier, Butter, Bier</em>&#8221; auch Texte zu Einkaufslisten unbekannter Provenienz, mit denen er augenblicklich durch die Lande tingelt. Zu seinen weiteren Referenzen zählen seine Tätigkeit als Enzyklopädist für das <a href="http://www.youtube.com/rontylerarchiv">Ron Tyler Archiv</a> sowie seine Fähigkeit, das Akkordeon zu bedienen. Und mit ein bisserl Glück werden wir wohl auch mit <a href="http://www.dum.at/doc/autor.php?autnr=282&#038;nav=aut">Klingonen-Lyrik und höflichem Battle-Rap</a> unterhalten, und falls nicht, dann maschen wir ihn Messer.</p>
<p>Die üblichen (Achtung: Gebrauchtkraftfahrzeugshändlervokabular!) Nebengeräusche wie <em>Open Mic</em> für 2×5 Minuten für alle Textvortragswillige aus dem Publikum und peinlich pünktliche Beginnzeit und freie Sitzplatzwahl sollten auch niemand mehr überraschen. Bleiben also nur mehr die:</p>
<p><em>Sparsam ausgeschmückte Fakten für Zeiten des Sparens</em>:<br />
DO 08.03.2012 20:00 Uhr im Moustache: T.o.R. mit Marc Carnal</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://textohnereiter.lima-city.de/wordpress/?feed=rss2&#038;p=367</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Die Donnerfaust und errötende Asen: Das war T.o.R. im Februar!</title>
		<link>http://textohnereiter.lima-city.de/wordpress/?p=359</link>
		<comments>http://textohnereiter.lima-city.de/wordpress/?p=359#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 14 Feb 2012 10:41:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>textohnereiter</dc:creator>
				<category><![CDATA[2012]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Nachbericht]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[graz]]></category>
		<category><![CDATA[innsbruck]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Max Höfler]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://textohnereiter.lima-city.de/wordpress/?p=359</guid>
		<description><![CDATA[Ullr, der nordische Gott des Winters und der Skiläufer, Eide, Jäger und Bogenschütze auf Skiern (true story) mag Tirol noch so eisig klirrend an der Gurgel gepackt haben, wir ließen uns nicht unterkriegen, ja sollen sich die zwölf Asen doch &#8230; <a href="http://textohnereiter.lima-city.de/wordpress/?p=359">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ullr, der nordische Gott des Winters und der Skiläufer, Eide, Jäger und Bogenschütze auf Skiern (true story) mag Tirol noch so eisig klirrend an der Gurgel gepackt haben, wir ließen uns nicht unterkriegen, ja sollen sich die zwölf Asen doch in ihrem vergleichsweiße warmen Asgard gegenseitig aus der Edda vorlesen und finnisch saunieren, wir hielten selbst in diesem Feber unsre Audienz, vom Winter umstürmt, mit Schneekristallen im Haar, als wären wir orientierungslose Eiskunstläuferinnen, trauriges Strandgut der Innsbrucker Youth Olympic Games, verloren fern der Heimat, aber stolz und von kleinen Krönchen geschmückt.<br />
Zwar nicht vollzählig – <em>Stefan Abermann </em>kam a) unter die Kufen, wie es im fancy Lingo der Jungolympioniken heißt, b) zwischen die Schienen, wie man es in Wörgl, dem aus frühpensionierten Schaffner bestehendem Mordor der ÖBB, bezeichnet und verlief sich c) im Astwerk des Yggdrasils, wie die linkischen Asen tuscheln, lässt sich einer von ihnen von einer Wanengöttin beißen, aber genug des Tratsches: Gute Besserung! – wurde dennoch das lesebühnenmöglichste unternommen, die zahlreich anwesenden Gemüter ganzheitlich zu erwärmen. </p>
<p><a href="http://www.ipernity.com/doc/textohnereiter/12190081"><img title="robert prosser und max höfler im gespräch" alt="robert prosser und max höfler im gespräch" src="http://u1.ipernity.com/21/00/81/12190081.88dfdb96.240.jpg" height="180" width="240" /></a></p>
<p>Von <em>Martin Fritz</em> und <em>Robert Prosser</em> charmant moderiert (wobei ersterer zumindest zu Beginn etwas Mühe mit dem von einer Johanneskraut-Kur vernebelten, fröhlich weggetretenen Alpbacher hatte) wurde eine Rettungsgasse in den Saal gepflügt, um unsren Stargast – <em><a href="http://max.hoefler.mur.at/index.html">Max Höfler</a></em> aus Graz – ein passendes Ambiente zu bieten, das dieser auch schweiniglerisch zu nützen wusste, um vom Beamer unterstützt aus seinem Debütroman <a href="http://www.ritterbooks.com/index.php?id=15&#038;tx_ttnews[tt_news]=314&#038;tx_ttnews[backPid]=4&#038;cHash=8fd0797bbc">Texas als Texttitel </a>vorzutragen. Da wurden selbst Asengards Mauern schamrot, rauschte doch der Heilige Geist hundertfach beschwängelt für Orgien herab, eifrig zum Halali geblasen wurde die Geschwindigkeits- Erregungsanomalie der Dampfschifffahrt diagrammatisch veranschaulicht, weshalb Matrosen und Heizer kein lauwarmes Lüftchen, sondern ausgewachsene Lustorkane zu überstehen hatten; als Zugabe folgte Höflers Glaubensbekenntnis, welches die Notwendigkeit des Aufstandes wie auch das Versagen Andreas Hofers inkludierte, und alles in allem war es ein gewaltiger Samenerguß, da die experimentelle Literatur in Höfler ihre Geilheitskomponenten erfuhr.</p>
<p><a href="http://www.ipernity.com/doc/textohnereiter/12190079"><img title="max höfler" alt="max höfler" src="http://u1.ipernity.com/21/00/79/12190079.ad68af15.240.jpg" height="180" width="240" /></a></p>
<p><em>Markus Koschuh</em> brachte eine Prosaminiatur zum guten Zeitpunkt des Sterbens vor, in die letzten Atemzüge der alten Frau Gatt webte er Erinnerung und Gefühl zum Sprachteppich, auf welchem die Traurigkeit leise durchs Moustache schwebte. Zum Abschluß des Abends nahm er eine von Prosser vorbereitete und hämisch präparierte Powerpointpräsentation in Angriff, unsre lustige Karaoke ging in die zweite Runde und gar meisterlich dozierte Koschuh über Schwarzmagie, die Zauberkräfte des Menstruationsblutes und das Weghexen von Penissen &#8211; und ja, ungelogen: Kakerlaken können wirklich neun Tage ohne Kopf überleben, sie sterben einzig daran, keine Nahrung mehr zu sich nehmen zu können. Im zweiten Part der Karaoke nahm <em>Robert Prosser </em>den Fehdehandschuh Koschuhs auf und log Wissenswertes zur Windenergie, erklärte, warum sowohl Vögel als auch Delfine schnatternd in die Flügel der Räder geraten und wieso das Burgenland landschaftlich so verschandelt ist, und erzählte ferner von seiner neuen Leidenschaft: dem Thaiboxen. Dieses entpuppte sich als heimliches Leitmotto des Abends, Schienbeine starben ab, junge Männer vereinigten sich unterm Banner des Mittelfingers, alles in allem scheint es, als wären die Asen in uns gefahren, derart martialisch zeigt sich die Lesebühne im Rückblick.</p>
<p><em>Martin Fritz</em> beschäftigte sich in seinen Texten, die ziemlich vieles sehr konzentriert beinhalteten, einmal mit dem Wertcharakter der Nostalgie, schmähte die Hartschalen-Rollkoffer, dieser Geißel der Ersten Welt, irgendwo heulte ein Wolf und Fritz schnalzte dem Publikum den Performanzcharakter der Sprache um die Wollmützen, unser leibeignes Hausthema sozusagen, diese gehäkelten Käppchen, Hartschalen-Rollkoffer des Nightlifes, und entlarvte, dass es sich bei allem um die semantischen Variablen derselben Realität handle – diese kann entweder das Füttern der Haselmaus oder aber Thaiboxen sein, Prosser und Fritz waren sich uneins, wobei ich, der Nachberichtschreiber, ja glaube, dass sich beides nicht unbedingt ausschließe.</p>
<p><a href="http://www.ipernity.com/doc/textohnereiter/12190076"><img title="die übliche verbeugung" alt="die übliche verbeugung" src="http://u1.ipernity.com/21/00/76/12190076.b83a6858.240.jpg" height="180" width="240" /></a></p>
<p>So bleibt nicht vielmehr, als sich den Schnee aus der Mähne zu schütteln und mit warmen Gedanken aufs Märzenspektakel zu hoffen, denn am 08. 03. 2012 stürmen wir wieder unsre Bastion, unterm Banner der Interdisziplinarität, die keinen Unterschied zwischen Literatur und Kampfsport (oder Kleintierfütterungen) duldet, treten wir auf als lebendiger Beweis des Performanzprozentgehaltes der Sprache, und in dieser nahen Zukunft reitet mit uns: Marc Carnal.</p>
<p><em>Fancy icy Facts:<br />
Next T.o.R. am 08.03.2012 um 20:00 im Moustache, mit Marc Carnal<br />
</em></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://textohnereiter.lima-city.de/wordpress/?feed=rss2&#038;p=359</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>T.o.R. am DO 9.2. mit Max Höfler</title>
		<link>http://textohnereiter.lima-city.de/wordpress/?p=355</link>
		<comments>http://textohnereiter.lima-city.de/wordpress/?p=355#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 23 Jan 2012 11:46:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>textohnereiter</dc:creator>
				<category><![CDATA[2012]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Vorankündigung]]></category>
		<category><![CDATA[graz]]></category>
		<category><![CDATA[Max Höfler]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://textohnereiter.lima-city.de/wordpress/?p=355</guid>
		<description><![CDATA[Text ohne Reiter, Ihr persönlicher Dampfer der guten und anspruchsvollen Laune oder wie andere auch sagen: die Lesebühne Ihres Vertrauens, Text ohne Reiter also ruht auch in der fünften Jahreszeit nicht mehr oder weniger als sonst. Was läge also näher &#8230; <a href="http://textohnereiter.lima-city.de/wordpress/?p=355">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.literaturport.de/index.php?id=26&#038;user_autorenlexikonfrontend_pi1[al_aid]=1563&#038;user_autorenlexikonfrontend_pi1[al_opt]=2&#038;cHash=2a70d0c4f763a437158918b3300603c1"><img src="http://www.literaturport.de/typo3temp/GB/5dc6e22c3d.png" width="240" alt="max höfler, foto © Nicole Lutnik" title="max höfler, foto © Nicole Lutnik"></a></p>
<p><em>Text ohne Reiter</em>, Ihr persönlicher Dampfer der guten und anspruchsvollen Laune oder wie andere auch sagen: die Lesebühne Ihres Vertrauens, <em>Text ohne Reiter</em> also ruht auch in der fünften Jahreszeit nicht mehr oder weniger als sonst. Was läge also näher als auch im Februar einen Lesebühnentermin anzusetzen? Die Frage ist rhetorisch und die Antwort naturgemäß: Sehr vieles, sehr vieles aber auch nicht. Aus diesem einfach nachvollziehbaren Grund haben wir also auch im Feber einen Lesebühnentermin angesetzt wie einen Zirbenschnaps, genauer gesagt ist dies der Donnerstag, der <em>09.02.12</em> wie stets um Punkt <em>20:00</em> Uhr wie immer im <a href="http://www.cafe-moustache.at">Moustache</a>.</p>
<p>Termine sind zwar schön, aber noch schöner sind Gäste und ganz besonders schön ist, dass wir diesmal <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Max_H%C3%B6fler"><em>Max Höfler</em></a> dafür gewinnen konnten, uns Performanzliteratur zun kredenzen. Zu Leben und Werk informiert die Wikipedia, die oben auch verlinkt wurde und falls die mal wieder geblackoutet wird, empfehlen das Verfolgen <a href="http://www.literaturport.de/index.php?id=26&#038;user_autorenlexikonfrontend_pi1[al_aid]=1563&#038;user_autorenlexikonfrontend_pi1[al_opt]=2&#038;cHash=2a70d0c4f763a437158918b3300603c1">dieses Links</a>.</p>
<p>Apropos Verfolgen, die hauptamtlichen <em>T.o.R.</em>-Autoren, nämlich <em>Abermann</em>, <em>Fritz</em>, <em>Koschuh</em> und <em>Prosser</em> werden diesen Event ebenfalls nicht nur aufmerksam mitverfolgen, sondern selbst ebenfalls Texte besteuern, das <em>Open Mic</em> steht wie gehabt für 2×5 Minuten allen Textvortragswilligen aus dem Publikum offen und ansonsten bleibt auch alles immer ein ewiggleicher sich stets verändernder breiter Strom, der aus der Vergangenheit entspringt und Richtung fließt und in unserem Boot haben immer alle Platz, die das wollen. Sei dabei!</p>
<p><em>Harte Fakten für Harte Zeiten</em>:<br />
DO 09.02.2012 20:00 Uhr im Moustache: T.o.R. mit Max Höfler</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://textohnereiter.lima-city.de/wordpress/?feed=rss2&#038;p=355</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Ausschreibung Text ohne Reiter-Jugend-Literaturpreis 2012</title>
		<link>http://textohnereiter.lima-city.de/wordpress/?p=349</link>
		<comments>http://textohnereiter.lima-city.de/wordpress/?p=349#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 23 Jan 2012 11:01:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>textohnereiter</dc:creator>
				<category><![CDATA[2012]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Jugendliteraturpreis]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://textohnereiter.lima-city.de/wordpress/?p=349</guid>
		<description><![CDATA[Er ist wieder da! Text ohne Reiter-Jugend-Literaturpreis 2012 Text ohne Reiter ist die Literaturveranstaltung ohne Hemmschwelle. Deshalb wollen wir Jugendlichen die Chance geben, eigene Texte zu schreiben, und Sie anschließend ins Publikum zu schmettern. Damit geborene DichterInnen endlich vor ein &#8230; <a href="http://textohnereiter.lima-city.de/wordpress/?p=349">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.ipernity.com/doc/textohnereiter/11610541"><img title="Die PreistraegerInnen 2011" alt="Die PreistraegerInnen 2011" src="http://u1.ipernity.com/20/05/41/11610541.393e2e1f.240.jpg" height="180" width="240" /></a></p>
<p>Er ist wieder da!<br />
<strong>Text ohne Reiter-Jugend-Literaturpreis 2012</strong></p>
<p>Text ohne Reiter ist die Literaturveranstaltung ohne Hemmschwelle. Deshalb wollen wir Jugendlichen die Chance geben, eigene Texte zu schreiben, und Sie anschließend ins Publikum zu schmettern. Damit geborene DichterInnen endlich vor ein Publikum treten und geborene Rampensäue auch einmal zum Schreiben kommen.</p>
<p><strong>Zu gewinnen gibt es</strong>:</p>
<p>1. Preis: 150 Euro<br />
2. Preis: 100 Euro<br />
3. Preis: 50 Euro<br />
Alle PreisträgerInnen werden außerdem zu einem Workshop eingeladen und präsentieren ihre Texte im Rahmen eines eigenen Lesebühnen-Abends.</p>
<p><strong>Teilnahmebedingungen</strong>:</p>
<ul>
<li><em>Alle Textformen sind erlaubt: Sowohl Prosa als auch Lyrik (etc.) sind willkommen</em>.</li>
<li><em>Die Texte sollten für den Vortrag geeignet sein</em>. Ob allein, oder im Team ist völlig offen. Anmerkungen zu Ideen für einen mitreißenden Vortrag sind willkommen, aber nicht Voraussetzung.</li>
<li>Die Texte sollen allerdings eine <em>Vortragszeit von sieben Minuten</em> nicht überschreiten.<br />
Teilnahmeberechtigt sind <em>AutorInnen bis zum vollendeten 21. Lebensjahr</em>, die ihren <em>Lebensmittelpunkt in Tirol</em> haben.</li>
<li>Auch <em>Teams</em> können Texte einreichen.</li>
<li>Auch das <em>Thema ist frei</em> wählbar. </li>
<li>
Die <em>Vortragssituation</em> sollte vom Text berücksichtigt werden. </li>
<li><em>Einsendeschluss</em> ist der <em>06.06.2012</em>.</li>
<li><em>Einsendungen und Fragen an: textohnereiter@gmail.com</em></li>
</ul>
<p>Die Jury wählt schließlich drei Texte aus, die in einem Workshop weiter bearbeitet werden. (Termin wird in Absprache mit den TeilnehmerInnen gewählt). Im Workshop werden die Texte geprobt und diskutiert. Schließlich werden die GewinnerInnen ihre Texte im Herbst direkt live bei der Lesebühne präsentieren.</p>
<p><strong>Wir freuen uns auf eure Texte!</strong></p>
<p>Und hier geht es zur <a href="https://docs.google.com/viewer?a=v&#038;pid=explorer&#038;chrome=true&#038;srcid=0BzdBudv5t6v9ZWM4NzhjZWYtMGExOC00MDcwLTk1OTQtMzMxY2U0ZTQ0MTc2&#038;hl=en_US"><strong>Ausschreibung als pdf</strong></a> zum Downloaden, Ausdrucken und Weitersagen.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://textohnereiter.lima-city.de/wordpress/?feed=rss2&#038;p=349</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Sennhunde und Darmbeschwerden: Das war T.o.R im Jänner!</title>
		<link>http://textohnereiter.lima-city.de/wordpress/?p=338</link>
		<comments>http://textohnereiter.lima-city.de/wordpress/?p=338#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 19 Jan 2012 13:04:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>textohnereiter</dc:creator>
				<category><![CDATA[2012]]></category>
		<category><![CDATA[Nachbericht]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Christoph Simon]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://textohnereiter.lima-city.de/wordpress/?p=338</guid>
		<description><![CDATA[Vorweg: Es geschah ein Missgeschick, der ansonsten äußerst kompetente Verfasser der allmonatlichen Nachberichte zum Tiroler Wetten Dass!? Äquivalent Text ohne Reiter, der auf dem Bühnensofa sitzend fleißig Notate des Geschehens anfertigt, um die Performanz, wie’s so schön zackig genannt wird, &#8230; <a href="http://textohnereiter.lima-city.de/wordpress/?p=338">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.ipernity.com/doc/textohnereiter/12053580"><img title="christoph simon" alt="christoph simon" src="http://u1.ipernity.com/21/35/80/12053580.c8789d8d.240.jpg" height="180" width="240" /></a></p>
<p>Vorweg: Es geschah ein Missgeschick, der ansonsten äußerst kompetente Verfasser der allmonatlichen Nachberichte zum Tiroler <em>Wetten Dass!?</em> Äquivalent <em>Text ohne Reiter</em>, der auf dem Bühnensofa sitzend fleißig Notate des Geschehens anfertigt, um die Performanz, wie’s so schön zackig genannt wird, für die Nachwelt in die Cloud zu meißeln, hat seine bekritzelten Zettel verloren, vermutlich in irgendeinem Bahnhof oder Flughafen, aber was ist in einer Welt globalen Informations- und Menschenstromes auch andres zu erwarten als der Verlust sämtlicher Medien, die sich des Papiers und der Schrift bedienen. Es folgt nun also eine Fortsetzung des Lesebühnenberichts mit andren Mitteln, nämlich ganz aufs Gedächtnis vertrauend, und selbst wenn bereits eine Woche vergangen ist und unsre Kurzzeitrealitätenspeicher dank Werbung, Internetporno und dem vielen Skyrim-Zocken längst durchlöchert sind, eines steht außer Diskussion: Auf ewig wird im Kopf des braven Berichterstatters das Auftreten unsres Schweizer Ehrengastes <em>Christoph Simon</em> eingebrannt als imaginärer Schatz verwahrt liegen, die Goldreserven sämtlicher Berner Banken können diesen Autor nicht aufwiegen, der von den Ufern der lieblichen Würst gekommen unter anderem vom Drang der Dichter, die schöne Buchhändlerin zu freien, las und ruhig, beinah eiskalt in der Art eines Senn- oder Bernhardinerhundes, der den in Lawinen Verschütteten aus einem Fässchen Schnaps reicht, servierte Simon dem staunenden Publikum knifflige Fragen, die es ans epiphanische Zen-Licht der Erkenntnis zu holen vermochten, etwa: Warum gehen wir in den Himmel ein, aber zur Hölle fahren wir?</p>
<p><em>Markus Koschuh</em> las definitiv einen Text, in dem er endlich einmal die Verdienste Prossers um die Lesebühne in den Vordergrund stellte, hat dieser zwar nicht die Krautingerschnapsbrenner-Innung der Wildschönau zum Sponsoring überreden können, aber immerhin Red Bull, weshalb ab nächstem Mal ein Zuchtbulle zum Zwecke adrenalingesteuerten Marketings rund die Hälfte unsres Auftrittsortes in Anspruch nehmen wird. Später folgte entweder ein Text zu Koschuh’s Neujahrsvorsätzen, oder aber &#8211; des Berichterstatters Gedächtnis schwankt &#8211; über erotische Phantasien, die sich um die Tiroler Kultur-Landesrätin Beate Palfrader drehten und in einer Orgie mündeten, in der Reitgerten, NS-Uniformen und die Vergangenheit eine zweifelhafte, da selbstverständliche Rolle spielten.<br />
<em>Robert Prosser</em> trug eine kaukasische Trinkrede auf die Frauen vor, erneut ohne Mikro über ein zufällig auf Youtube gefundenes Video (nämlich <em>The Ghost of Stephen Foster</em>, by Squirrel Nut Zippers) und las, als Ausgleich zum heraufbeschworenen Suff, weiters die Geschichte eines schwedisch-indischen Gurus vor, deren Klimax in einer Toiletten-Weisheit endete, die wiederum ein Zitat aus Mike Myers sehenswerten Film <em>My Guru </em>war – Weisheiten und Schweinerein aus den Randzonen der weiten Welt also. </p>
<p><em>Martin Fritz</em> brachte einen Text, der inhaltlich seine Liebe zum Bridge kundtat, gegen Ende hin Joyce`s Finnegan kein Totengedenken, sondern einen Pokerabend widmete, lautmalerisch fantasierend die Haselmaus fütterte (was nun allerdings ein wenig eklig war) und alphabetsonaniernd neuartige Wortkreationen textete, um von einem schweißtreibend spannenden Kartenspiel zu berichten.<br />
Wenn es den Berichterstatter nicht täuscht, las daraufhin <em>Stefan Abermann</em> von der nicht existenten Bedeutung des Brautstraußfanges für zukünftige Vermählungen, und dass es vor allem darauf ankommt, sich des Gumprechtsdorfer als Trauzeugen zu versichern, gesichert ist, dass sowohl Abermann als auch Fritz als weiteren Höhepunkt dieses Abends einen außerordentlichen Freestyle boten: Einer hatten für den andren eine Powepoint-Präsentation vorbereitet, die aus dem Stehgreif kommentiert werden musste. Abermann legte eine erstaunliche Performanz a la Günther Plattner hin, wusste mitreißend übers Wissensmanagment zu polemisieren, während Fritz wie frisch aus der Schwarzwaldklinik und Sascha Hehn nicht unähnlich die richtige Behandlung des Darms bewarb: So oder so, es waren Sternminuten, die eine neue Gattung im Wildareal der Lesebühnen begründeten.</p>
<p><a href="http://www.ipernity.com/doc/textohnereiter/12053590"><img title="die übliche verbeugung" alt="die übliche verbeugung" src="http://u1.ipernity.com/21/35/90/12053590.1db67804.240.jpg" height="180" width="240" /></a></p>
<p>Ansonsten kann die Erinnerung nicht trügen, ein enthusiastisches Publikum rannte uns die Bude ein, stand vor Begeisterung bis auf die Straße raus, sodass niemand mehr zu sagen wusste, wo <em>Text ohne Reiter</em> aufhörte und die Youth Olympic Games begannen, es bleibt also nur noch, auf folgendes hinzuweisen:<br />
Nächste T.o.R.-Show: am 09. Feber 2012, um 20 Uhr im Moustache, mit <a href="http://www.ritterbooks.com/index.php?id=15&#038;tx_ttnews[tt_news]=314&#038;tx_ttnews[backPid]=4&#038;cHash=8fd0797bbc">Max Höfler</a>, dem aus Graz angereisten Impulsgeber österreichischer Avantgardeliteratur!</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://textohnereiter.lima-city.de/wordpress/?feed=rss2&#038;p=338</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>

